Wärmepumpen

Überblick über marktreife Systeme:

Die Wärmequellenanlage hat maßgeblichen Einfluss auf die Verdampfungstemperatur der Wärmepumpe und damit auf die Leistungszahl.
Prinzipiell gilt: Jegliche Wärmequelle oberhalb des Gefriepunktes eignet sich zum Betreiben einer Wärmepumpenanlage.
Erdwärmepumpen mit horizontalem Kollektor oder mit Erdsonde.

Horizontaler Erdkollektor

In etwa 1 bis 1,2 Meter Tiefe (unter Frostgrenze!) werden soleführende Kunststoffrohre mit einem Verlegeabstand von etwa 0,8 Meter verlegt. Sole in den Rohren nimmt Wärme aus dem Erdreich auf und gibt sie im Verdampfer an das Kältemittel ab. Die Wärmezufuhr geschieht ausschließlich über Sonneneinstrahlung und Niederschlag.

Die spezifische Wärmenutzungsleistung liegt zwischen10 und 35W/m² (je nach Bodenqualität).

Der niedrige Wert gilt für trockene, sandige Böden und der hohe Wert für grundwasserführende Böden. Für den Kollektor ist eine Fläche von etwa zwei- bis dreimal der zu beheizenden Wohnfläche erforderlich. Kompromisse bei der Fläche führen zu schlechter Leistungszahlen und im Extremfall zu Verwerfungen an der Oberfläche. Sehr positiv wirkt sich das Versickern von Oberflächenwasser über einer eine Kiesschüttung zum Kollektor hin aus. Der Kollektor sollte dabei auf einer möglichst wasserdichten Schicht mit Gefälle verlegt sein.

Senkrechte Erdkollektoren (Erdsonde)

Diese Wärmequellenanlage bietet sich bei kleinen Grundstücken an. Vorteilhaft: Ab einer Tiefe von 10 bis 15 Metern ist die Temperatur konstant und wird nicht Jahreszeitlich beeinflusst. Pro 33 Meter Tiefe nimmt die Temperatur etwa um 1 K zu. Je nach Wärmebedarf werden eine oder mehrere Tiefenbohrungen gesetzt. Die Bohrung muss mindestens 50 Meter tief sein. Beim Rohr –in-Rohr-System fließt die Sole im Innenrohr zum tiefsten Punkt und wird anschließend über das äußere Rohr zurück zur Wärmepumpe transportiert.

Eine andere Möglichkeit des Wärmeentzugs sind Doppel-U-Rohr-schleifen aus Kunststoff in einem Bohrloch. Die Hohlräume werden mit einem gut wärmeleitenden Material ausgefüllt. Die spezifische Entzugsleistung liegt zwischen 25 und 100W/m. In Zukunft wird diese Wärmequellenanlage ausschließlich eingesetzt werden. Die Preise für die Bohrungen sind leider ziemlich hoch, pro 1 kW Wärmeentzug 1000 bis 1500 DM.

Künettenkollektor

Es stellt bei kleineren Grundstücken eine Alternative zum Flächenkollektor da. Das soleführende Kunststoffrohr wir als „ausgezogene Spirale“ in etwa zwei Meter Tiefe in Gräben eingebracht. Der Verlegeabstand des Künettenkollektors beträgt 0,8 Meter. Auch hier wäre ein Versickern von Oberflächenwasser (über Kiesschüttung) zum soleführenden Rohr wünschenswert.

Naturspeicher

DER NATURWÄRMESPEICHER: Im Wasser ist viel Energie gespeichert, die wir nutzen können. Und das tun wir bis das Wasser zu Eis gefroren ist. So heizt man in Zukunft: www.naturspeicher.de

Kontakt | Impressum | Datenschutz | Sitemap
© by Strasser GmbH - Gebäude- & Energietechnik
Spenglerei Wohnraumlüftung Wärmepumpen Heizung Sanitär Zentralstaubsauganlagen Regenwassernutzung Photovoltaik Solar